Skyla und Fee´s Umstellung auf BARF

Bevor Fee bei uns eingezogen ist habe ich eigentlich nicht darüber nachgedacht auf BARF umzustellen, da Skyla super mit hochwertigem Nass- und Trockenfutter zurechtgekommen ist. Bei Fee war das leider anders. Sie hatte alle paar Wochen Durchfall bekommen und am Schluss nur noch eine Nassfutter-Sorte vertragen. Da Fee dadurch schon ziemlich dünn war, haben wir uns dazu entschieden es mal mit BARF zu probieren.

Informationsquellen
Ich habe mir die BARF-Broschüre von Swanie Simon gekauft, mit in versch. Facebook-Gruppen und Foren angemeldet. Dort findet man alle Informationen die man braucht.

Ermittlung des Bedarfs
Fee und Skyla´s Bedarf pro Mahlzeit habe ich mit dem BARF-Rechner von Nadine Wolf berechnet. Bei Beiden habe ich mit 2,5% vom Körpergewicht gerechnet.

Skyla bekommt pro Mahlzeit:

  • 70 gr Muskelfleisch
  • 30 gr Pansen
  • 20 gr Innereien
  • 20 gr RFK

Fee bekommt pro Mahlzeit:

  • 50 gr Muskelfleisch
  • 20 gr Pansen
  • 15 gr Innereien
  • 15 gr RFK

Es nicht wichtig das die Hunde alles Gramm genau pro Tag bekommen, sondern das der Bedarf in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen gedeckt wird.

Unsere Umstellung auf BARF
Mitte Juli war es dann soweit. Die ersten BARF-Mahlzeiten bestanden aus grünem Pansen und Gemüse plus 1 TL Lachsöl. Ich war erstaunt das Fee keinen Durchfall davon bekommen hat. Also habe ich nach ca. 5 Tagen Rindermuskelfleisch hinzugefügt. Auch das wurde vertragen. Danach folgten zusätzlich noch Innereien in den Futternapf. Nach ca. 2 Wochen gab es die ersten Hühnerhälse um den RFK-Bedarf zu decken. Fee wusste erst nicht so recht was sie damit machen sollte. Sie hat aber dann gesehen wie Skyla die Hälse frisst und von da an wurden sie ganz schnell verputzt.In den folgenden Wochen habe ich angefangen die Muskelfleisch-Sorten zu wechseln. Egal ob Rind, Lamm, Kaninchen, Wild oder Fisch alles  landet im Napf.

Der Obst- und Gemüseanteil besteht meistens aus Karotten, Broccoli, versch. Blattsalate, Blattspinat, Apfel, Banane und Kürbis. Oft wechsele ich auch zwischen Reis, gek. Kartoffeln und Süßkartoffeln. An Zusätzen gebe ich Spirulina, Seealgenmehl und Bierhefe. Diese gebe ich auch im Wechsel. Momentan gebe ich drei verschiedene Öle (Oliven-/Distel/Lachsöl) im Wechsel hinzu.

Nun barfen wir seit etwas mehr als 12 Wochen und Fee hatte bisher kein einziges Mal Durchfall.

Kostenfaktor
Am Anfang waren uns die Kosten erst einmal nicht wichtig. Es hat sich in den vergangenen Wochen jedoch herausgestellt, dass wir ca. 40 – 50 euro pro Monat an Futterkosten einsparen. Das ist natürlich auch noch ein schöner Nebeneffekt.

Unsere Bezugsquelle
Das Frostfleisch beziehe von einem BARF-Shop in unserer Nähe, da ich nur begrenzt Platz in unserem Gefrierschrank habe.

Fazit
Die Umstellung von Fertigfutter auf BARF war leichter als ich gedacht hatte. Ich denke solange man abwechslungsreich füttert kann man nicht viel falsch machen.

 

Ein Gedanke zu “Skyla und Fee´s Umstellung auf BARF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *